Zahnarztangst: Die zahnärztliche Narkose

Zahnarztangst: Die zahnärztliche Narkose

Panik vor dem Besuch beim Zahnarzt – die Narkose hilft. Welche weiteren Möglichkeiten sind erfolgreich für die Behandlung des Angstpatienten? – von Dr. Axel Tibor Görlich, Zahnarzt, Seminardoktor und Autor

Die Behandlung eines Patienten unter Vollnarkose – der sogenannten ambulanten Intubationsnarkose – ist eine Behandlungsform, die in den meisten Fällen angewendet wird bei Patienten, die sehr große Angst vor einer zahnärztlichen Behandlung haben.

Vollnarkose nimmt Angst vor der Zahnarztbehandlung – verschwindet

Die Angst kann so stark ausgeprägt sein, dass der Person selbst das Betreten einer Zahnarztpraxis Panikzustände bereitet, berichten Zahnärzte. Neben der Vollnarkose gibt es andere Methoden wie beispielsweise die Hypnose oder die Sedierung, um Patienten mit großer Behandlungsangst zu begegnen. Bei umfangreichen Behandlungen wird häufig die Vollnarkose bevorzugt, da in einer Sitzung viele unangenehme Behandlungsschritte erledigt werden können. Nach einer erfolgreichen Behandlung unter Narkose berichten zahlreiche Patienten davon, dass auch ihre Angst vor einer Zahnarztbehandlung abgenommen hat oder sogar verschwunden ist.

Narkosebehandlung – was ist zu beachten?

Für die Behandlung unter Narkose sollte der Zahnarzt gut vorbereitet sein und über ausreichende Erfahrungen in seinen Fachgebieten verfügen. Die Narkose sollte möglichst kurz gehalten werden, um den Patienten nicht unnötig lange mit den Narkosemedikamenten zu belasten.

Für die Durchführung der Narkose ist neben dem Zahnarzt und seinem Team ein weiterer Arzt erforderlich. Der Anästhesist – auch Narkosearzt genannt – ist verantwortlich für die allgemeine Gesundheit des Patienten während des Eingriffs und den reibungslosen Ablauf der Narkose. Eine gute Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Narkosearzt ist eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Behandlung.

Dr. Axel Tibor Görlich, Zahnarzt bei Behrendt und Partner in Berlin, Seminardoktor und Autor behandelt seit über 20 Jahren Patienten unter Narkose und arbeitet mit erfahrenen Narkoseärzten zusammen. „Wir praktizieren die Kombinationsnarkose, bei der der Patient eine leichte und damit gutverträgliche Vollnarkose erhält und darüber hinaus auch noch lokale und allgemein wirkende Schmerzausschaltung verabreicht bekommt“, erläutert Dr. Görlich.

Die leichte Narkose (der Facharzt sagt dazu „flache Narkose“) ermöglicht eine sehr kurze Aufwachphase von nur wenigen Minuten, nach der der Patient oftmals allein aufstehen kann. Die Nachwirkungen der Narkose, die oft mit einem Alkoholkater verglichen werden, sind entsprechend gering. Dr. Görlich erläutert, dass mit dieser Behandlungsmethode alle Behandlungsschritte, die dem ängstlichen Patienten Unbehagen bereiten, in wenigen Schritt erledigt werden. Dazu zählen beispielsweise Zahnentfernungen, Parodontose-und Wurzelbehandlungen. Implantationen sind ebenso möglich wie umfangreiche prothetische Behandlungen oder kosmetische Eingriffe, verdeutlicht Dr. Görlich. Durch den Einzug der Zahnmedizin in das digitale Zeitalter und eine perfekte Kommunikation zwischen Zahnarzt und Zahntechniker geht der Patient auch nach einem Narkoseeingriff mit einem strahlenden Lächeln nach Hause. Dr. Görlich blickt auf eine große Zahl von Patienten zurück, die er in den letzten zwei Jahrzehnten mit dieser Behandlungsmethode trotz ihrer großen Angst zu einem neuen Lebensgefühl verhelfen konnte.

Bekannte Gesichter begegnen dem erfahrenen Zahnmediziner Dr. Axel Tibor Görlich im Fernsehen wieder. Er und sein Team freuen sich über die erfolgreiche Arbeit, die Bewältigung der Zahnarztangst der Patienten. Ein strahlendes Lächeln belohnt den Aufwand.

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